Highlights der Reise

Unsere Reise durch Chile






 

Highlights der Reise

Nationalpark Torres del Paine -

Der 242’000 Hektar grossen Nationalpark ist beeindruckend. Azurblaue und smaragdgrüne Seen vor gleissenden Gletschern, schäumende Flüsse in zimtfarbenen Pampasteppen, gischtende Wasserfälle und üppige Südbuchenwälder, all dies wäre an sich schon eine grossartige Szenerie, doch hat die Natur weit mehr an Schönheiten aufgeboten. Denn inmitten dieser urwelthaften Landschaft erheben sich in einem Kreis aus bizarr geformten Zwei-/Dreitausendern die drei berühmten Granitnadeln des Paine-Massivs. Von einem Sockel aus steigen sie wie gigantische Monolithen oder eben Türme (Torres) für mehr als tausend Meter lotrecht in die Höhe.
Schiffreise Magellanstrasse -

Schwarzblaues Wasser mit Schaumkronen, gigantische Felsbastionen und blau schimmernde Gletscher legen Nahe, dass sich das Schiff keiner der üblichen Kreuzfahrtreviere nähert, sondern eher raue Gestade fast jenseits der Zivilisation ansteuert. Die subpolare Landschaft von Magellanes, eine der einsamsten Regionen dieser Erde, liegt in ihrer archaischen Schönheit vor uns. Sie markiert den ersten Abschnitt der 3 Tage dauernden Reise von Puerto Natales nach Puerto Montt, die ähnlich wie die norwegische „Hurtigrute“, das Prädikat „schönste Seereise der Welt“ beansprucht. In Chile jedenfalls vermittelt keine andere Reiseroute solche Eindrücke, verläuft sie doch für 1’460 km am Rand des südlichen Landesteils entlang. Das sind 1’460 km ständig wechselnder Eindrücke durch majestätische Fjorde und schmale Sunde, dann wieder aufs offene Meer hinaus, vorbei an Gletschern, Urwäldern ebenso wie lieblichen Landschaften, an Seelöwen-Kolonien, auftauchenden Walen und Delphinen.
Puerto Varas -

Blick vom Seeufer auf den schneebedeckten Volcano Osorno.
Salto del Laja -

Der Rio Laja stürzt über ein etwa 30 Meter hohes Felsplateau und bildet so den Salto del Laja, den grössten Wasserfall Chiles. Man kann ganz nahe an ihn heran gehen, wird aber dabei pudelnass.
Kohlenmine von Lota-

Lota zählt ca. 50'000 Einwohner und ist die wichtigste Kohlenstadt Chiles. In der Mine Chiflon del Diabolo, geht man auf etwas mehr als 500 Meter hinab, aber der Schacht erstreckt sich fast einen Kilometer unter den Pazifik. Teilweise ist der Schacht so klein, dass man fast auf allen vieren gehen muss. Schon beeindruckend, wie die Männer hier unten den ganzen Tag gearbeitet haben. Als Andenken nehmen wir natürlich ein Stück Kohle aus der Mine mit.
Valparaiso-

Das Zentrum bildet der Hafen. Von überall sieht man den Hafen und die an der Mole wartenden Schiffe, und mit den Containern gehen Fracht und Träume in die weite Welt. Valparaiso ist eine geniale Stadt. Es ist die Hauptstadt der 5. Region und wird kurz auch Valpo genannt. Mehr als 280'000 Menschen leben hier. Valparaiso ist weniger bekannt als die Stadt, in der das chilenische Parlament seit 1990 seinen Sitz hat, auch nicht als die drittgrösste Stadt des Landes überhaupt, sondern vielmehr als die Hafenstadt Chiles.
La Portada ( Wahrzeichen von Antofagasta )-

Das Wahrzeichen La Portada ist ein hoch aus der Brandung des Pazifiks aufragendes Felsentor. Die Steilküste aus Muschelkalk ist hier ausgewaschen, La Portada ruht aber auf dem härteren Gestein des Küstenkliffs.
Geysir El Tatio -

Heisse Wasserfontänen, dampfende Erdlöcher und blubbernder Schlamm, das Hochtal von Tatio.

Meterhohe Fontänen spritzen aus den blubbernden Löchern. Die aufsteigende Sonne bringt alles ins richtige Licht.
Plumps! -

Rico fährt mit den Vorderrädern in ein Loch. Na super, wir kommen nicht mehr raus! Also fangen wir an zu graben und Steine zu unterlegen. Lamas, Guanacos und Vicuñas schauen uns interessiert zu. Man könnte meinen sie lachen uns aus. Der Regen von letzter Nacht hat den Sand richtig ausgewaschen. Monika stösst mit aller Kraft und plötzlich schaffen wir es. Schwein gehabt. Wir suchen uns einen anderen Weg. Aber auch dieser ist mit einem Loch versehen. Also bauen wir mit Steinen eine kleine Brücke und tatsächlich, wir bleiben nicht stecken. ...


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